„Wir haben es satt!“-Protest am 22. Januar für Neustart der Agrarpolitik

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Mit Treckern, kreativen Kostümen und starken Botschaften werden am 22. Januar engagierte Menschen bei einem „Wir haben es satt!“-Protest im Berliner Regierungsviertel einen Neustart in der Agrarpolitik fordern. Zu der Protestaktion aufgerufen haben rund 50 Organisationen aus Landwirtschaft und Gesellschaft, darunter auch die NaturFreunde Deutschlands.

Für den Terminkalender
„Wir haben es satt!“-Demonstration: „Neustart Agrarpolitik!“
– coronagerecht mit Maske & Abstand –
Samstag, 22. Januar 2022, ab 12.00 Uhr
Brandenburger Tor, Platz des 18. März, 10117 Berlin

Mit dem "Wir haben es satt"-Protest möchten die Demonstrant*innen den Druck auf die neue Regierung erhöhen, die Agrar- und Ernährungswende voranzubringen. Nachdem unter der Kanzlerinnenschaft Angela Merkels ein Drittel der landwirtschaftlichen Betriebe aufgegeben haben, fordern die Demonstrierenden ein Ende der niedrigen Erzeuger*innen-Preise und der Devise „Wachsen oder Weichen“.

"Die Klimakrise hat dramatische Ausmaße angenommen, industrielle Tierfabriken verdrängen immer mehr bäuerliche Betriebe und eine Million Arten drohen weltweit auszusterben. Die neue Regierung muss die Agrar- und  Ernährungspolitik jetzt grundlegend umgestalten", so das Demonstrationbündnis. "Nur so können die Höfe gerettet, die Klimakrise wirklich bekämpft sowie Artenvielfalt und Tierschutz gesichert werden."

Angesichts der unklaren Pandemie-Situation wird das Bündnis seine Planungen im Januar an die jeweiligen Bedingungen anpassen, so dass ein coronagerechter Protest im Regierungsviertel stattfinden kann.

Über das "Wir haben es satt!"-Bündnis
Unter dem Motto „Wir haben Agrarindustrie satt!“ demonstrieren alljährlich im Januar zehntausende Menschen – Bäuer*innen, L ebensmittelhandwerker*innen, Tier-, Umwelt- und Naturschützer*innen, Aktive der Entwicklungszusammenarbeit, engagierte Jugendliche und viele mehr – kraftvoll, bunt und lautstark auch bei eisigen Temperaturen in Berlin. Gemeinsam treten sie ein für eine Landwirtschaft, in der Tiere artgerecht gehalten werden, Umwelt und Klima geschützt werden, gutes Essen für alle erzeugt wird und Bäuerinnen und Bauern faire Preise für ihre Lebensmittel erhalten. Weitere Informationen: www.wir-haben-es-satt.de