Stolpersteine rund um die Thomasiusstraße
Seit mehreren Jahren führen die NaturFreunde Berlin im Rahmen ihrer Reihe „DenkMalTour“ „Stolpersteintouren“ durch. Bei den Touren vermitteln die Aktiven Informationen über das Leben und das Wirken der Menschen, für die die Stolpersteine initiiert wurden, und zeichnen den Nazi-Terror nach.
Während der Touren wird den Teilnehmer*innen anfangs die Geschichte und Entstehung der Stolpersteine nachgezeichnet und auch Kritik an dem Konzept aufgezeigt. Intensiv wird die Kritik von Charlotte Knobloch, der Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, nähergebracht, die sich gegen das Konzept der Stolpersteine gewandt hat.
Die „Stolpersteintouren“ umfassen in der Regel zwischen 8 und 12 Stationen und zeigen die unterschiedlichsten Gründe für die Verfolgung und Ermordung von Menschen auf. Die Tour stellt die Menschen vor und zeigt ihren gesellschaftlichen und politischen Hintergrund auf Aber auch die Verfolgung von Menschen, die von den Nazis als „Asoziale“ diskriminiert und ermordet wurden, wird auf einer Reihe von Stolpersteinen sichtbar.
Einführung: Uwe Hiksch, NaturFreunde Berlin
Diese Veranstaltung wird von Demokratie Leben gefördert.
NaturFreunde Berlin, Uwe Hiksch, hiksch@naturfreunde.de, Tel.: 0176-62015902