Fotoaktion vor Deutsche Wohnen Zentrale

Deutsche Wohnen und Co. Enteignen! Energetische Sanierung sozial verträglich gestalten!

23.04.2021 11:00 - 12:00 Uhr
Zielgruppe: 
Alle
Auskunft & Anmeldung: 

NaturFreunde Berlin, Uwe Hiksch, hiksch@naturfreunde.de, Tel.: 0176-62015902

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Der Mietenwahnsinn ist in Berlin ein bekanntes Problem. Die Mieten explodierten in der Hauptstadt seit der Privatisierung großer landeseiger Wohnungsbestände ins Unbezahlbare. Immer mehr Menschen haben Probleme Wohnraum zu finden, der nicht mehr als ein Drittel des Einkommens verschluckt. Durch die Privatisierung riesiger Wohnungsbestände in Berlin, die in den letzten Jahren von wenigen Großinvestoren aufgekauft wurden, hat sich die Situation auf dem Wohnungsmarkt in Berlin immer weiter verschärft.

Für die großen Immobilienkonzerne ist Wohnen eine Ware, mit der möglichst hohe Profite für die Aktionär*innen erwirtschaftet werden sollen. Hierfür wird die Miete erhöht, in den Häusern nur die notwendigsten Reparaturen vorgenommen oder teure und unnötige Sanierung auf die Mietenden umlagert.

Dass der Berliner Mietendeckel uns nun genommen wurde, verschärft das Mietenproblem. Unsere Wut und unsere Enttäuschung stärken uns aber nur noch mehr in unserem Vorhaben, Immobilienkonzerne zu enteignen! Wenn ihr uns den Deckel klaut, nehmen wir uns gleich den ganzen Topf!

Das Ziel des Volksbegehrens „Deutsche Wohnen und Co. enteignen“, den Wohnraum aus den Händen des Marktes in die öffentliche Daseinsvorsorge zu überführen, unterstützen die NaturFreunde Berlin ausdrücklich. Mit der Überführung der Wohnungen in öffentliches Eigentum kann eine soziale und ökologische Wohnungspolitik in Berlin umgesetzt werden. Die notwendigen energetischen Modernisierungen führen dann nicht mehr zu Verdrängung und steigenden Mieten, sondern können Mietkostenneutral umgesetzt werden. Damit ist eine großflächige soziale energetische Modernisierung des Wohnungsbestands als wichtiger Teil der Schaffung einer klimagerechten Stadt umsetzbar.

Deshalb fordern wir:

  • Die Vergesellschaftung großer Immobilienkonzerne wie der Deutsche Wohnen
  • Eine Entschädigung von nicht mehr als 10 Milliarden Euro
  • Eine basisdemokratische Gemeinwirtschaft, die die notwendigen energetischen Sanierungen gerecht gestaltet
  • Einen bundesweiten Mietendeckel

Holen wir uns die Stadt zurück!

NaturFreunde Berlin

Ort/Unterkunft/Treffpunkt: 
Geschäftsstelle der Deutsche Wohnen, Mecklenburgische Str. 57, 14197 Berlin

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