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Jede Menge Gift – jetzt luftdicht verpackt

Rethem an der Aller, Heidekreis, Niedersachsen. Das Zweifamilienhaus, um das es hier geht, könnte sicherlich auch in jeder anderen deutschen Kleinstadt stehen – wären da nicht im Dachstuhl diese extrem hohen Belastungen mit giftigen Holzschutzmitteln, die bei Messungen des Bremer Umweltinstitutes gefunden wurden. Obwohl die Behandlung des Holzes vor mehr als 55 Jahren erfolgte, wurden erst im...

Mehr Mountainbike für Mädels

Frau hält Mounatinbike in die Höhe
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Auf dem Mountainbike zum Bodensee, so oft wie möglich im Gelände, fünf Etappen, kleines Gepäck, Start am Dachauer Naturfreundehaus (N 74): „Am Anfang fragst du dich immer, reicht die Kondition, hält das Material, wer sind die anderen Frauen“, erzählt Lydia Stangl. „Aber viele kennen sich von den Fahrtechnikkursen und lustig war es letztlich immer.“ Die Dachauer NaturFreundin organisiert immer...

Öffnet auch die Trails!

Michael Winkler, Vorstand der "Deutschen Initiative Mountainbike" (DIMB)
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Mountainbiker lieben naturbelassene Wege, besonders im Wald. Während das Bundeswaldgesetz das Befahren dieser Wege erlaubt, schränken Landesgesetze, Verordnungen und Lenkungskonzepte die Wegefreiheit jedoch immer stärker ein. Für Mountainbiker bleiben in Deutschland dann oft nur noch Forststraßen. Dabei ist längst nachgewiesen, dass Radfahrer Wege und Natur nicht stärker belasten als Fußgänger...

Freie Fahrt für Mountainbiker auf Forststraßen

Drei Radfahrer auf einer Forststraße
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„Es ist überhaupt nicht einzusehen, warum man auf Forststraßen nicht mit dem Rad fahren darf!“ Andreas Schieder brachte den Unmut der österreichischen NaturFreunde auf den Punkt. Die hatten Ende Mai in Wien eine Podiumsdiskussion organisiert, um öffentlichkeitswirksam auf ein Problem hinzuweisen, das den meisten Deutschen unbekannt sein dürfte: Rad fahren auf den rund 120.000 Kilometern...

Wie Senegal nach Rastatt kam

Klimapartnerschaft Rastatt-Senegal
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„Afrikas Venedig“ liegt am Atlantik. Das Herz der 170.000 Einwohner großen Lagunenstadt Saint Louis schlägt auf einer Insel im Fluss Senegal, deren französische Kolonialbauten zum Unesco-Weltkulturerbe zählen. Saint Louis ist farbenfroh und multikulturell, jedes Jahr wird ein großes Jazzfest veranstaltet. Doch an Lage und Kultur liegt es nicht, dass NaturFreunde aus der badischen Ortsgruppe...

„Klimaflüchtlinge brauchen ein Recht auf Asyl“

Mamadou Mbodji, Vizepräsident der NaturFreunde Internationale
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Der Senegalese Mamadou Mbodji ist Vizepräsident der NaturFreunde Internationale (NFI) und Präsident des afrikanischen NaturFreunde-Netzwerkes RAFAN. Bei seinem Besuch in Berlin konnte die Redaktion der NATURFREUNDiN ein Gespräch mit ihm führen. NATURFREUNDiN: Kennst du afrikanische NaturFreunde, die nach Europa geflüchtet sind? Mamadou Mbodji: Bisher sind mir keine bekannt. Ich glaube aber auch...

Schaden für Landwirte und Natur

Anlässlich der Sondertagung der EU-Agrarminister am 7. September 2015 in Brüssel mit dem Schwerpunkt Milchwirtschaft erklärt Eckart Kuhlwein, Mitglied im Bundesvorstand der NaturFreunde Deutschlands: „Eine weiterhin auf ungebremstes Wachstum ausgerichtete Agrarpolitik zwingt die Milchbauern angesichts des gesättigten europäischen Milchmarktes zur weiteren Intensivierung und Produktion für den...

Drei Beispiele, wie Böden nachhaltiger genutzt werden können

Ackerboden
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Die „solidarische Landwirtschaft“ Bekannt wurde Mathias von Mirbach mit seiner „Kuh-Aktie“: Um Geld für Investitionen in seinen 170 Hektar großen Demeterhof im Kreis Segeberg einzusammeln, gab er Anteilscheine an seinen Rindern aus. Tiere als Objekt für Spekulanten? „Nein, nein“, versichert Mirbach, „unsere Zinsen sind nicht Geld, sondern Lebensmittel“, erklärt er. Eine Kuh-Aktie kostet 500 Euro...

1.500 Menschen picknicken gegen TTIP

Ein buntes menschliches Mosaik und ein Schriftzug mit klarer Ansage – das war das Ziel des sogenannten "TTIPsitin" am Samstag, dem 5. September, in Berlin. Mehr als 1.500 Menschen waren dem Aufruf des Berliner STOPP-TTIP Bündnisses gefolgt, dem auch die NaturFreunde Berlin angehören, und auf dem ehemaligen Gelände des Flughafens Tempelhof zusammengekommen. Mit Picknick-Decken, Bannern und Fahnen...

„Der Mist muss wieder auf das Feld“

Dr. Hans Rudolf Herren
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Der Agronom Dr. Hans Rudolf Herren promovierte über biologische Schädlingsbekämpfung und bekämpfte dann in Afrika einen Maniok-Schädling mit Wespen und Marienkäfern – sehr erfolgreich. Dafür erhielt der Schweizer 1995 den Welternährungspreis . Mit dem Preisgeld gründete er die Stiftung Biovision , die ökologische Anbaumethoden in Afrika verbreitet. Herren ist auch Mitautor des Weltagrarberichts...

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